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Das geht nicht ins Auge ? Prävention und Früherkennung mit SLO - 3 Pages

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Catalogue excerpts

BETRIEBSPRAXIS EQUIPMENT AUS DEN UNTERNEHMEN Das geht nicht ins Auge – Prävention und Früherkennung mit SLO Neue Technologien und Apparaturen bieten dem Augenoptiker und Optometristen eine große Zahl von Möglichkeiten, sein Angebot zur Kundenbetreuung auszuweiten und sich vom Mitbewerber abzugrenzen. Dazu gehört die Untersuchung bei Kunden mit Bluthochdruck oder Diabetikern, die speziell gefährdet sind an Schädigungen der Retina zu erkranken. Mit neuen, kostengünstigen Technologien, wie Scanning Laser Ophthalmoskopie (SLO), die eine Untersuchung der Netzhaut mittels Laser erlauben, erhalten Augenoptiker und Optometristen die Möglichkeit, in ihrer Praxis Auffälligkeiten bei den Kunden vertieft zu erkennen und damit aktiv zu deren Augengesundheit beizutragen. Heute stehen dem qualifizierten Praktiker umfassende Apparaturen zur Verfügung, um das Auge zu vermessen, zu kontrollieren und dem Kunden damit die für ihn beste optometrische Lösung zu empfehlen. Die Beobachtung und Kontrolle der Retina gehörte, bedingt durch investitionsaufwändige Funduskameras, die Pupillen-Dilation notwendig machen, bei Augenoptikern und Optometristen nicht zum Standartangebot. Doch sind es zweifellos die Praktiker, die ihre Kunden regelmäßig betreuen und ihre „Augen“ kennen, am besten positioniert, die Retina regelmäßig auf Unstimmigkeiten zu untersuchen und damit Langzeitschäden vorzubeugen. Kostengünstige SLO-Scanner (Scanning Laser Ophthalmoskopie) ermöglichen es dem Augenoptiker und Optometristen diesen Service anzubieten, sich vom Mitbewerber abzugrenzen und für den Kunden Mehrwert zu schaffen. Fundus-Screening durch qualifizierte Praktiker dient der Prävention und Früherkennung. Fachärzte können sich somit sich auf Patienten konzentrieren, die eine Therapie benötigen. Regelmäßiges FundusScreening ist notwendig Werden Erkrankungen der Retina wie zum Beispiel Glaukom, diabetische Retinopathien, altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder eine Krebserkrankung, nicht rechtzeitig erkannt, besteht das Risiko, schwere Schädigungen zu erleiden. Veränderungen an der Retina können aber auch auf Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und die Gefährdung für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hinweisen. Mit einer ausführlichen Untersuchung der Retina lassen sich kleine Auffälligkeiten aufspüren, lange bevor äußere Symptome oder Schmerzen auftreten. Kein anderes Organ des Menschen lässt auf die gleiche Weise Rückschlüsse auf den Zustand und die Funktion der Gefäße zu, wie das Auge. Funktionsstörungen der Mikrogefäße, die häufig den Gefäßerkrankungen voraus gehen, können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das dem so ist bestätigen Bernd Leffers, Inhaber von Leffers Optik in Leer, und Rolf Engelke, Inhaber von Optik Engelke in NeukirchenVluyn. Beide erkannten bei Untersuchungen der Netzhaut von Kunden Auffälligkeiten und verwiesen diese an den Augenarzt oder bei Bluthochdruck an den Allgemeinmediziner. Funduskamera ist nicht gleich Funduskamera Zur detaillierten Untersuchung der Retina können Augenärzte und Optiker zwischen digitalen Funduskameras und Laser-Scanner-Kameras wählen: Die digitale Funduskamera liefert ein digitales Abbild der Netzhautoberfläche, das zwar in natürlichen Farben strahlt, dessen Auswertbarkeit aber begrenzt ist. Reflexe an der Netzhautoberfläche, Schattenwürfe von Gewebepartikeln im Glaskörper und Kammerwasser können als pathologische Befunde fehlgedeutet werden. Die Laser-Scanner-Funduskamera (Scanning-Laser-Ophthalmoskopie SLO) liefert ein aus sehr vielen Bildpunkten hochgerechnetes Bild, das ein einzelner Laserstrahl beim sehr schnellen und hoch auflösenden Abtasten der Netzhaut gewinnt. Weil Laser unterschiedlicher Wellenlänge unterschiedlich tief in die Netzhaut eindringen, kann beim Abgleich des Laserbildes aus der jeweiligen Schicht mit dem Oberflächenbild eine zusätzliche Tiefeninformation gewonnen werden, die in ihrer Aussagefähigkeit weit über ein digitales Oberflächenbild hinausgeht. Allerdings sind komplexe SLO-Geräte bis hin zum OTC kostenintensiv und zum Screening für eine Optometrie- oder Kontaktlinsenpraxis kaum rentabel. Deshalb hat die holländische Firma i-Optics eine Smart-Version eines SLO entwickelt, den EasyScan. Dabei handelt es sich um ein handliches, nur 7,5 kg wiegendes Gerät,

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kaum größer als eine Spaltlampe, dass auch für den ambulanten Einsatz geeignet ist. Der Oberflächenlaser liefert ein naturfarbenes Oberflächenbild der Retina. Dabei durchringt der Grünlaser die Rezeptorschicht bis ins Pigmentepithel. Die Reflexe dieses grünen Laserstrahls werden über einen hochempfindlichen Sensor ausgewertet und ergeben scharfe und kontrastreiche Informationen über die Mittelschicht der Retina. Der Infrarotlaser dringt durch das Pigmentepithel hindurch und bildet Strukturen in der Chorioidea ab. SLO-Bilder liefern weitere Informationen über die gesamte Netzhaut und können eine...

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BETRIEBSPRAXIS EQUIPMENT AUS DEN UNTERNEHMEN Angemerkt Kommentar zum Thema Screening von Dr. Jan Wetzel, ZVA, Abteilung Recht „Ja, Augenoptiker dürfen sich den Fundus ihrer Kunden im Rahmen einer optometrischen Augenuntersuchung anschauen und diesen auch bewerten. Dieser Vorgang wird vom Augenoptiker allerdings mit einem anderen Ziel durchgeführt als dies beim Augenarzt geschieht. Es geht nicht um Diagnose, also um die Feststellung ob eine bestimmte Augenerkrankung vorliegt, sondern um das Aufspüren von Auffälligkeiten. Weiter dienen alle optometrischen Untersuchungen des Augenoptikers – und damit...

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All i-Optics catalogues and technical brochures

  1. EasyScan brochure

    16 Pages

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